2026 KASIMIR UND KAROLINE


von Ödön von Horváth


Regie: Mona Kraushaar
Bühne und Kostüme: Katrin Kersten
Lichtgestaltung: Luca Bellemo

mit:
Linda Covi, Emil Lug, Sebastian von Malfèr, Christoph Griesser, Janine Wegener, Georg Kofler, Helmuth Mederle, Alexander Rainer, Leonie Vitroler, Tony Steiner

Mitarbeit:
Lichtführung: Manuel March; Ton: Tony Steiner; Regieassistenz: Jasmin Giacomozzi, Emma Mössler; Technische Leitung: August Zambaldi; Maske und Frisuren: Yvonne Saltuari, Sigrid Terzer, Simone Amplatz; Schneiderei: Katja Schweiggl; Garderobe: Abida Nasreen, Iqra Rasheed; Bühnenbau: Peter Greif, Luigi Franzoi, Kurt Gschnell, Walter Moscon, Zimmerei Unterhauser Kurtatsch; Lichttechnik: August Zambaldi, Manuel March; Lichtanlage: FSU-TaE, By Oskar Light, Manuel March; Lichtbrücke: Show Vision - Margreid; Video: Roland Pernter, Alfons Haller; Plakat, Flyer: Mauro Anegg; Presse: Philipp Ferrara, Alfons Haller; Ordnungsdienst: Frieda und Eduard Dalvai; Plakatierung: Richard Ranigler, Josef Bertignoll; Reservierung: Emma Mössler, Alfons Haller; Abendkasse: Hanna Bachmann, Nadine Gschnell, Tamara Mitterhofer, Emma Mössler, Manuela Weber; Ausschank: Thekla Piger-Malojer, Julia Wegscheider, Othmar Saltuari, Schützenkompanie Neumarkt; Sponsorenbetreuung und Verwaltung: Franz Steiner; Künstlerische Leitung: Katharina Gschnell; Gesamtleitung: Oswald Schiefer.

ein besonderer Dank für die Mitarbeit und Unterstützung geht an die
Schützenkompanie Neumarkt und die Gemeinde Truden.

Spielort:
Schulhof der Volksschule Neumarkt

Termine:
Premiere Montag, 03.08.2026

Weitere Vorstellungen:
Mi. 05.08., Do. 06.08., Mo. 10.08., Di. 11.08., Do. 13.08., Fr. 14.08., Mo. 17.08., Di. 18.08., Do. 20.08., Fr. 21.08., Mo. 24.08., Di. 25.08.

Beginn:
21 Uhr

Reservierung:
ONLINE
Email: karten@fsu-neumarkt.com
Tel.: 0471 812128 (14 -16 Uhr, ab 1. Juli)


zum Stück:
„Und die Liebe höret nimmer auf“ lautet das Motto, das Ödön von Horvath seinem Stück voranstellt.

Aber im Rausch des Volksfests, zwischen Achterbahn und Zuckerwatte, endet die Liebe von Kasimir und Karoline.
Kasimir, der an diesem Tag seine Kündigung als Chauffeur erhalten hat, und Karoline, die ihren Traum vom besseren Leben träumt.
Während das Fest um sie herum ausgelassener wird, treiben die beiden immer weiter auseinander.

Im Milieu der Kleinbürger*innen sucht man mit fortschreitender Stunde Trost im Alkoholexzess und blickt in menschliche Abgründe. Menschen begegnen einander, benutzen einander und träumen im Taumel davon, die Grenzen ihres Seins zu verschieben.

Wie durch ein Brennglas blickt Horváth auf diese zwischenmenschlichen Beziehungen, die von der ökonomischen Krise in Mitleidenschaft gezogen werden - ein Brandbeschleuniger für den Zerfall von Liebe, Glaube und Hoffnung.
Tragikomisch und mit melancholischer Poesie erzählt der Autor von der Suche nach Glück in schwierigen Zeiten; von Liebe, Armut, Hoffnung und der Frage, ob man dem eigenen Schicksal entkommen kann.

Autor: Ödön von Horváth


geboren am 9. 12. 1901 in Fiume (Rijeka, Kroatien) als Sohn eines Diplomaten, wuchs in Belgrad, Budapest und München auf. Nach Abiturabschluss (1919) in Wien begann er ein Studium der Literatur- Theater- und Kunstwissenschaften in München und lebte ab 1923 als Schriftsteller in Berlin und Murnau (Bayern), wo sein Vater ein Landhaus erworben hatte. Aufgrund von nationalsozialistischen Repressalien emigrierte Horváth im März 1938 nach Paris, wo er am 1. 6. 1938 auf den Champs Élysées während eines Unwetters von einem herabfallenden Ast erschlagen wurde.

Horváth‘s Stücke stehen in der Tradition des Wiener Volksstücks und der österreichischen sprachskeptischen Literatur. Vor allem durch die Demaskierung kleinbürgerlicher Sprache ("Bildungsjargon") und Verhaltensweisen übte er radikale Sozialkritik, wobei besonders die Frauen als Opfer erscheinen.